Fachstelle für Kindes- und Erwachsenenschutz

Die Fachstelle bietet mit ihren Angeboten sowohl für Fachpersonen wie auch für Betroffene kompetente und zeitnahe Hilfestellungen in den verschiedensten Problembereichen rund um kindes- und erwachsenenschutzrechtliche Fragen an.

Gutachten im Rekursverfahren

Benötigen Sie im Rahmen eines Rekursverfahren eine neutrale rechtspsychologische Facheinschätzung im Sinne eines Gutachtens, dann berate ich Sie gerne über verschiedene Möglichkeiten.

Je nach Dringlichkeit besteht die Möglichkeit innert 4 Wochen ein mündliches Gutachten zu erstatten.

Sie erreichen mich unter 031 / 311 13 24.

Gutachten im Erwachsenenschutz

Benötigen Sie im Bereich Erwachsenenschutz ein Gutachten zur Klärung von Fragen wie Urteilsfähigkeit, dem psychischen Gesundheitszustand sowie zur Notwendigkeit von Erwachsenenschutzmassnahmen? Gerne informiere ich Sie über die Möglichkeiten.

Anfragen nehme ich gerne unter 031 / 311 13 24 entgegen.

Mediation

Zusätzlich zur SISP (Supervision für Eltern im Trennungs- und Scheidungsprozess) biete ich kindzentrierte Mediationen an. Das Vorgehen der Mediation richtet sich nach den Bedürfnissen der Eltern oder des Auftraggebers, bei Bedarf unter Einbezug der Kinder. Auf Wunsch erstelle ich entsprechende Berichte zum Verlauf der SISP/Mediation und gebe Empfehlungen im Sinne des Kindeswohls ab.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können mich gerne unter 031 / 311 13 24 kontaktieren.

Interventionsorientierte Gutachten

Seit Jahren wird eine Zunahme des Konfliktpotentials im Rahmen von Besuchsrechtsschwierigkeiten beobachtet, welche zulasten der betroffenen Kinder geht. In den genannten Fällen ist die Nachhaltigkeit und letztlich Sinnhaftigkeit der klassischen Gutachtenserstellung in Frage zu stellen. Anhand von „Interventionsorientierten Gutachten“ wird versucht, gemeinsam mit den Kindeseltern sowie allen involvierten Parteien eine einvernehmliche, für das Kind angemessene Regelung der Situation zu erarbeiten und diese in Begleitung des Sachverständigen schrittweise umzusetzen (Salzgeber, 2020). Die bisherigen Erfahrungen zeigen deutlich auf, dass durch so ein Vorgehen - insbesondere auf der oft verhärteten Fronten - sehr gut ein Besuchsrecht erarbeitet und umgesetzt werden kann. 

Die interventionsorientierte Begutachtung zeichnet sich in dem Sinne aus, dass im ersten Schritt eine Abklärung unter Einbezug der Kindeseltern, der Kinder und weiterer relevanter Drittparteien wie Schule, Beistand, therapeutische Fachpersonen etc. durchgeführt wird. Ziel ist es, ein dem Kindeswohl entsprechendes Besuchsrecht zu eruieren und die Voraussetzungen zur Umsetzung zu schaffen. In einem weiteren Schritt wird dieses eingerichtete Besuchsrecht evaluiert, bei auftretenden Schwierigkeiten angepasst und weiterhin beobachtet. Das oberste Ziel ist es, ein um- und durchsetzbares Besuchsrecht nachhaltig zu etablieren und das Gutachten mit einer kurzen Stellungnahme zu beenden.

Sollte es jedoch in diesem Rahmen nicht gelingen, ein Besuchsrecht nachhaltig zu installieren, können aufgrund der umfassenden Befunderhebungen und Erfahrungen, die in der Phase der Begutachtung gemacht wurden, klare Empfehlungen für das weitere Vorgehen gemacht werden.

Gerne informiere ich Sie im Detail. Kontaktieren Sie mich unter 031 / 311 13 24.

Case Management in Kindesschutzfragen

Case Managements in Kindesschutzfragen werden meist in hochkomplexen Fällen durchgeführt. Dabei übernehme ich die Koordination der unterschiedlichen Massnahmen sowie die Verlaufsbegleitung. In manchen Fällen wird im Vorfeld ein rechtspsychologischer Fachbericht erstellt, um eine gute Basis für die Interventionen zu schaffen. Ein weiterer Vorteil ist, dass stets eine neutrale und rechtspsychologische Fachmeinung in die Planung und Entscheide/Beschlüsse einfliessen kann. Ferner wird bei eintretenden Schwierigkeiten, innerhalb von zwei Wochen, ein aktueller Bericht mit einer Neubeurteilung und mit überarbeiteten Empfehlungen erstellt werden.

Für nähere Informationen oder kurze Fallbesprechung können Sie mich unter 031 / 311 13 24 erreichen.

Rechtspsychologischer Fachbericht

Es ist mir ein Anliegen, in jedem Fall individuell zu prüfen, welche Art der Abklärung bzw. Gutachtenserstellung am sinnvollsten ist. Der Rechtspsychologischen Fachbericht bietet in entsprechenden Fällen eine ökonomische und effiziente Alternative zur klassischen Begutachtung. Die Besonderheit des Rechtspsychologischen Fachberichtes liegt in der Konzentration auf aktuelle, zumeist prognostische Fragestellungen sowie der kürzeren Bearbeitungszeit. Das Anfertigen eines solchen Fachberichts ist damit kostengünstiger und ermöglicht die Beantwortung von entsprechenden Fragestellungen ohne umfassende Begutachtung.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Anfrage nehme ich gerne unter 031 / 311 13 24 entgegen.

Gutachten

Ich erstelle psychologische Gutachten im Rahmen von Eheschutz- und Scheidungsverfahren sowie im Auftrag von zivilrechtlichen Behörden. Ich lege grossen Wert auf eine hohe Qualitätssicherung sowie auf flexible und fallspezifische Erstellung der Gutachten.

Im Rahmen von Eheschutz- und Scheidungsverfahren können u.a. folgende Inhalte abgeklärt werden:

  • Beurteilung der Erziehungsfähigkeit
  • Sorgerechtszuteilung
  • Besuchsrechtsregelungen
  • Ausübung des gemeinsames Sorgerechts

Im Rahmen von zivilrechtlichen Fragestellungen von Behörden können u.a. folgende Inhalte abgeklärt werden:

  • Gefährdungsmeldungen
  • Planung von Kindesschutzmassnahmen
  • Besuchsrechtsregelungen
  • Rückplatzierungen
  • Erziehungsfähigkeit
  • Elternstreitigkeiten
  • Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts

SISP – Supervision für Eltern im Trennungs- und Scheidungsprozess

Wir wissen heute (Waszak 2016), dass durch früheinsetzende Interventionen eine Entwicklung zu einer hochstrittigen Elternschaft am ehesten positiv beeinflussen lässt. Solche Interventionen können in Form von Mediationen, psychotherapeutische Interventionen oder Beratungen sein. Aufgrund der Verschärfung der elterlichen Konflikte wurde das SISP – Supervision für Eltern im Trennungs- und Scheidungsprozess – welches wir 2013 entwickelt haben, angepasst und verfeinert. Die Supervision soll Kindeseltern im Prozess der Trennung stärken, sie diesbezüglich für mögliche Stolpersteine und Gefahren für ihre Kinder sensibilisieren und ihnen Werkzeuge mitgeben, um die Situation kompetent zu bewältigen und ihre Kinder zu unterstützen. Der frühe Einsatz einer angepassten Intervention wie der SISP kann im Kontext von Trennung und Scheidung dazu beitragen, dass sich Konflikte nicht zuspitzen können oder hochkonflikthafte Fälle rasch erkannt werden. Gleichzeitig sollte verhindert werden, die Konflikte durch Schriftsätze oder schriftliche Stellungnahmen zu verstärken und somit längere Gerichtsprozesse zu provozieren.Frühzeitig und im richtigen Moment eingesetzt und in die laufenden Verfahren oder behördlichen Interventionen eingeflochten, kann die Supervision dazu dienen, Kinder vor zusätzlichen Belastungen wirkungsvoll zu schützen.Die Anmeldung erfolgt über die Kindeseltern selber oder über Dritte (Ärzte, Sozialarbeiter, psychosoziale Einrichtungen, Behörde, Gericht). Bei einer angeordneten Supervision erfolgt bei Bedarf ein Bericht an das Gericht oder die Behörde.Wünschen Sie detailliertere Informationen, gerne können Sie mich unter kontaktieren 031 / 311 13 24.

FOI – Fallorientierte Intervention

Eine frühe Einschätzung der Situation in komplexen Angelegenheiten durch eine neutrale Fachstelle kann helfen, möglichst schnell eine adäquate Lösung zu formulieren und zeitnah zu handeln. Dadurch können u.a. spätere finanzielle Auslagen für intensivere Massnahmen eingespart oder eingeschränkt werden. Ich stehe als Fachperson im Sinne einer Anlaufstelle zur Klärung von psychologischen Fragestellungen aus neutraler fachlicher Sicht zur Verfügung und berate sowie unterstützen je nach Wunsch.

Nach telefonischer Klärung des Anliegens und der Zustellung der entsprechenden Akten, anhand welcher ich mir ein Bild der Sachlage mache, werde ich Ihnen in einem anschliessenden gemeinsamen Gespräch beratend zur Seite stehen.

Da davon ausgegangen wird, dass um eine fallorientierte Unterstützung und Hilfestellung eher in dringenden Fällen ersucht wird, ist es mir ein Anliegen, das Gespräch innerhalb einer Woche nach Erhalt der Akten zu terminieren.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Bitte um Kontaktaufnahme unter 031 / 311 13 24.

Kindesanhörung

Kinder und Jugendliche haben in allen Situationen, die sie betreffen, ein Recht darauf, altersentsprechend informiert und angehört zu werden. Im Auftrag von Behörden oder Gerichten für ich Anhörungen von Kindern und Jugendlichen durch. Weiter berate ich Gerichtspersonen oder BehördenvertreterInnen bezüglich der eigenen Durchführung einer Anhörung. In der Regel besteht eine Anhörung aus einem Gespräch mit dem Kind oder dem/der Jugendlichen. Erleben, Bedürfnisse, Wünsche und Befürchtungen, Fragen und Ideen des Kindes oder des/der Jugendlichen bezüglich seiner/ihrer aktuellen Lebenssituation und allfällige anstehende Entscheide werden aufgenommen und in Absprache mit dem angehörten Kind, des/der angehörten Jugendlichen dokumentiert. Die zusammengefasste Dokumentation der Anhörung wird der auftraggebenden Stelle zugestellt.

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