Über mich

MMag. Dr. Daniel Gutschner

Nach meinem Studium der Pädagogik und der Psychologie an den Universitäten Innsbruck und Basel promovierte ich in Basel in klinischer Psychologie und erwarb in Österreich die Fachtitel als klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe. Zudem bin ich beim Hauptverband der Gerichtssachverständige als beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger eingetragen. 

Vor 20 Jahren habe ich das IFB als rechtspsychologische Fachstelle eröffnet und mich in dessen Rahmen intensiv mit straffälligen Jugendlichen, sowohl im Forschungsbereich wie im psychotherapeutischen Sinne auseinandergesetzt. 

In den darauffolgenden Jahren kam die intensive und oft hochkomplexe Arbeit im Bereich zivilrechtlicher und familienrechtlicher Begutachtungen für Gerichte oder Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) dazu. 

Mit dem IFB initiierte und entwickelte ich verschiedene Behandlungs- und Forschungsprojekte, etwa Einzel- und Gruppenbehandlungen mit psychisch erkrankten Eltern, Supervision für Eltern im Trennungs- und Scheidungsprozess (SISP) mit Schwerpunkt auf der Rolle des Kindes und wie Kindeseltern trotz schwieriger Trennung gute Eltern bleiben können oder auch das Multisystemische Antiaggressions-Programm (MAAP) sowie eine Langzeitstudie mit straffälligen Jugendlichen, die immer noch läuft. 

Zudem publizierte ich zusammen mit meinen Mitarbeitenden in einschlägigen Fachzeitschriften und Fachbüchern unterschiedliche Artikel.

In den letzten Jahren lagen meine Schwerpunkte dann auf Begutachtungen im Erwachsenenschutz, Begutachtungen und Interventionen bei Besuchsrechtsschwierigkeiten sowie Abklärungen bei Fragen der Rückplatzierung von Kindern. Durch eine neue Herangehensweise konnten im Bereich der Besuchsrechtsschwierigkeiten gute Lösungen erarbeitet werden. 

Ein weitere Schwerpunkt sind meine Dozententätigkeiten zu verschiedenen Themen, zu welchen ich eigene Veranstaltungen organisiere oder dazu von verschiedenen Behörden und Organisationen beauftragt werde. 

Seit meiner Medienpräsenz als KESB-Experte oder KESB-Gutachter (siehe dazu IFB aktuell) führe ich das IFB als Fachpraxis weiter.

Gerne können Sie mich bei Fragen oder für weitere Auskünfte unter 031 311 13 24 oder unter daniel.gutschner@.ifkjb.ch kontaktieren.

Qualitätssicherung

Das Ende eines "Dirty Campaigning"

In den Medien war ich als KESB-Experte oder KESB-Gutachter einem dirty campaigning ausgesetzt und mit verschiedenen Vorwürfen und der Verbreitung von Unwahrheiten konfrontiert. 

Nun wurde ich von der Rekurskommission der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) in allen mir angelasteten Punkten freigesprochen: Meine Gutachten wurden fachlich wie auch inhaltlich ordnungsgemäss und nach den geltenden Qualitätsrichtlinien erstellt und es wurde kein Mangel in meinem Umgang mit den Klienten festgestellt.

Ich werte diesen Entscheid als Wiederherstellung meiner Reputation und betrachte dieses für mich sehr belastende Kapitel nun als abgeschlossen. 

Bei Interesse wäre ich bereit, Ihnen die Entscheide in anonymer Form zukommen zu lassen.

 

 

Räumlichkeiten

Publikationen und Forschung

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne unsere Publikationen zu.

  • Kobel, B., Feurer, E., Schild, S. & Gutschner, D. (2013). SISP – Supervision im Trennungs- und Scheidungsprozess SSD – Supervision en cas de séparation et divorce. Fampra, 14 (1), 124 - 142.

  • Gutschner, D. ,Völkl-Kernstock, S., Perret, A., Doreleijers, T.A.H., Vermeiren, R., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2011). Screeninginstrument zur Erfassung psychischer Störungen bei straffälligen Jugendlichen - Eine Validierungsstudie. NeuroPsychiatrie, 25 (1), 26 - 35.

  • Völkl-Kernstock, S., Bein, N., Klicpera, C., Friedrich, M.H. & Gutschner, D. (2008). Die Arbeit Österreichischer Sachverständiger in Obsorge- und Besuchsrechtsverfahren. NeuroPsychiatrie, 23, 268 – 276.

  • Gutschner, D. Völkl-Kernstock, S., Perret, A., Fegert, J.M., Schmeck, K. & Schmid, M. (2009). Einflussfaktoren für delinquentes Verhalten bei straffälligen Jugendlichen in der Schweiz. Schweizerische Zeitschrift für Kriminologie , 1, 29 – 36.

  • Gutschner, D., Perret, A., Völkl-Kernstock, S., Doreleijers, T.A.H., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2008). Ersterfassung jugendlicher Sexualstraftäter. Über die deutschsprachige Version eines aktuellen Screeninginstruments. Zeitschrift für Sexualforschung, 21 (3),236-248.

  • Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Kobel, B. & Friedrich, M.H. (2008).Grundlagen und wichtige Kriterien für die Erstellung von Obsorgegutachten. Österreichische Richterzeitung, 296-272.

  • Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Niklaus, P., Jäggi, S., Schmid, M., Fegert, J.M., Schmeck, K. & Keller, F. (2007). Der Einsatz eines Ersterfassungs- und eines Zielerreichungsinstruments im Jugendstrafrecht.  Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe, 408.

  • Gutschner, D., Kobel, B., Niklaus P., Schmid M., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2007). Das neue Schweizerische Jugendstrafgesetz (JStG). Wichtige Änderungen aus kinder- und jugendpsychologisch-psychiatrischer Sicht.  ZStrR, 1, S. 44 – 56.

  • Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Kobel, B. (2006). Das Multisystemische Anti- Aggressions-Programm. Psychologie & Erziehung, 32 (2).
  • Gutschner, D., Völkl-Kernstock, S., Blocher, E., Lavater, B. & Friedrich, M.H. (2006). Forensische Sachverständigentätigkeit im Jugendstrafrecht – Ein Vergleich zwischen Österreich und Schweiz. Österreichische Richterzeitung, 195 – 199.

  • Gutschner, D. (2006). BARO – Instrument zur Erstbeurteilung von jugendlichen Straftätern. Zeitschrift für Jugendkriminalität und Jugendhilfe, 2, 133 – 139.

  • Gutschner, D., Fegert J.M., Lutz, K. & Schmeck, K. (2005). Standardisierte Instrumente zur Vorabklärung und Begutachtung im Jugendstrafrecht. Info Bulletin, Bundesamt für Justiz Bern, 4, 18 – 21.

  • Gutschner, D., Fegert, J.M. & Schmeck, K. (2005b). Strafrechtliche Begutachtung im Kindes- und Jugendalter in der Schweiz. Jahresheft für forensische Psychiatrie „Die Begutachtung Heranwachsender“, 2, 33 – 43.

  • Gutschner, D. (2005). Welche Massnahmen machen einen Sinn? Auszug der Ergebnisse einer 25jährigen prospektiven Langzeitstudie mit dissozialen Jugendlichen in der Schweiz. In N. Saimeh (Hrsg.), Was wirkt? Prävention – Behandlung – Rehabilitation, 86 – 96. Bonn: Psychiatrie-Verlag.

  • Gutschner, D. (2005a). Strafrechtliche Begutachtung im Kindes- und Jugendalter in der Schweiz. In K.-P. Dahle & R. Volbert (Hrsg.), Entwicklungspsychologische Aspekte der Rechtspsychologie, 70 – 79. Göttingen: Hogrefe.

  • Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2004). Das Screeninginstrument BARO zur Erstbeurteilung von jugendlichen Straftätern. Zeitschrift für Nervenheilkunde, 6, 33 – 39.

  • Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2004a). Das Screeninginstrument BARO.ch für sozial auffällige Jugendliche. Vierteljahresschrift der Heilpädagogik, 73, 191-202.

  • Gutschner, D. & Doreleijers, T.A.H. (2001). Das Screeninginstrument BARO.ch für sozial auffällige Jugendliche. Berner Schriftenreihe zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, 3 (3), 69 – 83.

Praktikum / Offene Stellen / FSP – Assistenzstelle

Praktikum:
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Offene Stellen:
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FSP – Assistenzstelle:
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